Märchenwanderung 2

14. Juli 2017

Am Freitag, dem 14.Juli, gab es einen zweiten Termin für die Märchenwanderung mit Barbara Gamsjäger von den Naturfreunden St. Michael. Schon um 8 Uhr in der Früh begrüßten nicht nur Barbara und Brita die 6 Kinder Mira, Lukas, Emily, Lena, Sophie und Andreas, auch unser Bürgermeister wünschte den Kindern einen schönen Wandervormittag. Gut gelaunt gings in den Wald, vorbei an den galoppierenden Pferden des Aichmeierhofes, über den Forstweg hinauf in Richtung Bracherkreuz. Diesmal entdeckten die Kinder rasselnde Lupiniensamen am Weg und tratschten mit der Leseoma, die ihnen mit Hund Bella entgegenkam. Am Wegesrand fanden die Kinder Himbeersträucher und naschten süße Beeren. An einer Stelle des Weges sieht man gut auf St. Michael hinunter, und hier versuchte jeder, sein Haus zu entdecken und es den anderen Kindern zu zeigen. Bei der ersten Rast überraschte Barbara die Kinder wieder mit leckeren Muffins, nachdem sie das wohl bekannteste Märchen über Rotkäppchen und den bösen Wolf erzählt hatte. Spannend war auch die Geschichte über den gestiefelten Kater, der seinem Herrchen zu großem Reichtum verhalf. Mit vielen gefundenen Waldinstrumenten ging es dann musizierend weiter zum zweiten Rastplatz. Während Mira, Lukas und Andreas einen tollen Unterschlupf für Mensch und Tier bauten, sammelten Emily, Lena und Sophie Eierschwammerl. Ihr nächstes Märchen erzählte Barbara nach einer langen Bau- und Sammelphase, und die 6 Kinder und Brita horchten wieder aufmerksam der Märchenerzählerin zu. "Ach wie gut dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß!" - An diesem Satz erkennst auch sicher du das berühmte Märchen vom kleinen Männchen, dass Stroh zu Gold spinnen konnte, und dafür das erste Kind der Königin als Geschenk haben wollte. Auch die Geschichte von Hänsel und Gretel wurde von Barbara spannend wiedergegeben, und dann stimmten alle das Lied "Hänsel und Gretel" an, und begleiteten es mit Lupinienrasseln, Schlaghölzern und Steinen. Dann ging es gemütlichen Schrittes zurück zum Gemeindeamt, wo Mamas und Papas schon gespannt auf die Erzählungen der Kinder warteten. Auf dem Weg dorthin pflückten die Kinder noch bunte Blumensträuße für ihre daheimgebliebenen Mütter.


Vielen Dank Barbara und den Naturfreunden für die liebevolle Betreuung und Begleitung der Kinder.

Text/Fotos: Frau Brita Luber


Spaß am Wasser

13. Juli 2017

Am Donnerstag, dem 13.Juli machten sich 11 Kinder und Brita mit dem Zug auf den Weg nach Leoben. Treffpunkt war schon um 7:45 am Bahnhof in St. Michael, und einige Kids waren noch etwas verschlafen. In Leoben gesellten sich noch zwei weitere Kinder und Betreuerin Seli zur Gruppe. Die Ferienspaß-Teilnehmer wurden mit einem munteren "Potsch-Noss" von den Wasser-Guides Nina, David und Daniel vom Leobener Bootshaus freudig begrüßt. Im Nu hatten die Kinder einen passenden Neoprenanzug, eine Schwimmweste und einen Helm gefunden und angezogen. Die Stand-up Boards standen schon bereit, und mussten nur noch ein wenig aufgepumpt werden. Diese trugen die großen und kleinen Wasserratten ein Stück am Radweg bis zur Einstiegsstelle, um sie dort, ausgerüstet mit Paddel, ins Wasser zu lassen. Schnell hatten die Kids die Paddeltechnik erlernt und bewegten sich flott flussaufwärts. Stehend oder sitzend am Board, aber auch schwimmend in der Mur, hatten alle ihren "Spaß am Wasser", wie sich diese Veranstaltung des Ferienspaßes St. Michael auch nannte. Als dann auch noch 3 Bälle ins Spiel kamen, vergaßen die Kinder und Betreuer fast auf die wohlverdiente Jausenpause, die dann auch sehr kurz gehalten wurde, da David schon ein lustiges Wurfspiel an Land vorbereitet hatte. Den Wunsch einiger Kinder, von der Bahnhofsbrücke in die Mur springen zu dürfen, kamen die Guides des Bootshauses Leoben spontan nach, und Betreuerin Nina wagte den ersten Sprung aus 6 Metern Höhe. Mit einer großen Portion Mut sprangen dann 8 Kinder, Leonie, Mira, Katrin, Dominik, Sebastian, Rafael, Luca und Kilian, in die eiskalte Mur. Danach schnappten sich alle wieder ihre Boards, Kajaks und Barakas und es ging nochmals für eine Dreiviertelstunde auf die Mur. Manche schafften es sogar, bis zur Wurstsemmelbrücke flussaufwärts zu paddeln. Die Zeit am und im Wasser verging viel zu schnell und wurde bis zur letzten Minute genutzt. Gekonnt fischten die Kinder ihre Boards aus dem Wasser, trugen sie zum Bootshaus und zogen sich in Windeseile ihre Neoprenanzüge aus, wuschen sie selbst und schlüpften in ihr trockenes Gewand. Das Leoben Bootshaus Team verabschiedete sich mit einem fröhlichen "Potsch-Noss" und wünschten den Kindern eine gute Heimfahrt mit dem Zug.


Das Ferienspaßteam bedankt sich für die liebevolle, actionreiche, lustige und abwechslungsreiche Betreuung der 13 Kinder und freut sich riesig, dass die Michöla Kids auch im nächsten Jahr wieder "Spaß am Wasser" erleben dürfen.

Text/Fotos: Frau Brita Luber


Fischen

12. Juli 2017

Am Mittwoch, dem 12.Juli kamen 28 von 32 angemeldeten Kindern zur vierten Ferienspaßveranstaltung, dem Fischen am Chromwerkteich. Frau Thorer erklärte zu Beginn den aufgeregten Kids, was beim Fischen zu beachten ist, welche Fische sich im Teich tummeln und erzählte die Geschichte über den Chef im Teich - dem Karpfen Charly. Der Arbeiterfischerverein St. Michael stellte für jedes Kind eine Angel zur Verfügung. Der Umgang mit der Angel, dem Köder und dem Kescher wurde von 6 erfahrenen Fischern vorgezeigt, die den Kindern 3 Stunden lang mit Rat und Tat zur Seit standen. Geduldig warteten die 28 Ferienspaßteilnehmerinnen, die von Sandra und Brita begleitet wurden, darauf, dass ein Fisch anbeißt. Schon nach ein paar Minuten biss der erste Spiegelkarpfen bei Raffaela an. Noch fünf weitere Kinder hatten das Glück, einen Spiegel- oder Schuppenkarpfen an Land bringen zu dürfen. Nach dem Entfernen des Hakens, einem "Petri Heil" und einem gemeinsamen Foto mit dem gefangenen Fisch, wurde dieser wieder vorsichtig ins Wasser gegeben. Verpflegt wurden die Ferienspaßteilnehmer von den netten Damen des Arbeiterfischervereins mit Würstel, Pommes, Broten, Süßem und Getränken. So verging die Zeit am Fischteich wie im Flug.


Der Arbeiterfischerverein hat seine Pforten am Chromwerkteich von Donnerstag bis Sonntag geöffnet. Alle, die nun neugierig geworden sind, oder am Mittwoch von diesem Sport nicht genug bekommen haben, können gerne dort vorbei kommen und sich Angeln und Zubehör ausleihen.

Text/Fotos: Frau Brita Luber


Märchenwanderung 1

11. Juli 2017

Am Dienstag, dem 11. Juli trafen sich 10 noch etwas verschlafene Kinder schon um 8 Uhr in der Früh beim Gemeindeamt, um gemeinsam mit Barbara von den Naturfreunden zur Märchenwanderung in Richtung Bracherkreuz zu starten. Die aufgeregten Kinder entdeckten viele Spuren am Weg, und auch viele Waldtiere. Bis zur ersten Rast war schon über eine Stunde vergangen und jeder hatte eine leckere Jause mit. Barbara erzählte das Märchen vom Rotkäppchen, und hatte so wie es im Märchen auch vorkommt, einen Kuchen, oder besser gesagt Muffins gebacken. Gestärkt ging es weiter in einen dichten,

moosigen Wald. Hier bauten die Kinder alle gemeinsam mit Sandra und Barbara mehrere Häuserl für Zwerge und Waldtiere aus Ästen und Moos. Einige Kinder pflückten auch schöne Blumensträuße um sie ihren Mamas und Omas mitzubringen. Auch bei dieser Rast erzählte Barbara drei Märchen, und die Kinder hörten gebannt zu. Fast hätten sie dabei die Zeit übersehen. Mit flottem Schritt und begleitet von einigen Märchenerzählungen, da die Kids nicht genug davon hören konnten, gings nun nach 4 Stunden im Wald wieder zurück zum Gemeindeamt.

Text/Fotos: Frau Brita Luber


Kickboxen

11. Juli 2017

Am Dienstag, dem 11.Juli um 17:00 trafen sich 14 Kinder mit Kickboxtrainer Markus Woger und seinen Kickboxern Joel, Sebastian und Günther im Turnsaal der Neuen Mittelschule. Nach einigen lustigen und auch anstrengenden Spielen wie

"versteinerte Hexe" und "Rüsselfangen" ging es über zu sehr anspruchsvollen Aufwärmübungen. Markus und Günther zeigten vor, wie man die Hände und Füße beim Kickboxen richtig einsetzt. Sebastian und Joel zeigten den Kindern auf vielfältige Weise ihr Können. Ausgerüstet mit Boxhandschuhen durften die Kids gezielte Schläge ausprobieren. Frontkick nennt man den Tritt

mit dem Fuß nach vorne, und auch diesen trainierten die 14 Kinder zwischen 6 und 13 Jahren ausgiebig. Markus erklärte, dass vor allem die Schnelligkeit eine große Rolle beim Kickboxen spielt, und so wurde bei dem zweistündigen

abwechslungsreichen Training großer Wert auf die Beinarbeit gelegt.

 

Markus Woger und sein Team trainieren während der Schulzeit 2 Mal wöchentlich im Turnsaal der Neuen Mittelschule und haben noch Trainingsplätze frei. Dienstag und Donnerstag von 17:00-19:00 findet das Training für Kinder von 6-14 Jahren statt, und jeweils ab 19:00 bis 21:00 trainieren Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene.

Text/Fotos: Frau Brita Luber


Kinderstadt Bibongo

10. Juli 2017

Der erste Programmpunkt des Ferienspaßes St. Michael führte am Montag, dem 10.Juli 2017 21 Kinder nach Graz in die Kinderstadt Bibongo. Mit dem Flixbus und der Straßenbahn gelangten die Kids, begleitet von Sandra Künstner, Maria Jungwirth und Brita Luber zum Graz Museum, wo sie von den Betreuerinnen und Betreuern der Kinderfreunde Steiermark erwartet wurden. Dort wird alles geboten, was eine echte Stadt ausmacht. Die Kinder konnten in unzähligen Stationen verschiedene Berufe ausüben und bekamen zunächst "Sternis", die eigene Währung dieser Kinderstadt. Die jungen Besucher arbeiteten in der Stadtverwaltung, im Museum, in der Bank, in den Medienredaktionen, im Arbeitsamt, als Fotograf, Apothekerin, Tiertrainerin und in vielen anderen Berufssparten und bekamen für ihre beruflichen Tätigkeiten ihren eigenen Lohnzettel, mit dem sie sich bei der Bank Sternis abholen konnten. Mit diesem Währungsmittel kauften die Kids anschließend im stadteigenen Supermarkt ein. An diesem Tag bekamen die Kinder einen spielerischen Einblick, was Demokratie und Solidarität ausmacht und wurden angeregt, eigenständig und selbstverantwortlich zu handeln. Die jungen Stadtbesucher aus St. Michael machten sich nach dreistündigem Aufenthalt (für viele hätte es noch viel länger dauern können) mit der Straßenbahn und dem Zug auf den Weg zurück in die Obersteiermark.

Text/Fotos: Frau Brita Luber