Tischtennis

28. Juli 2017

Am 28.Juli um kurz vor 8:00 Uhr standen die am Tischtennis teilnehmenden älteren Kids schon sehr motiviert vor der Tür des Turnsaals der NMS. Einige brachten ihren eigenen Schläger mit, für die anderen hielt Heli Reiterer welche bereit. Zuerst spielten sich die Kinder ein wenig ein um warm zu werden und sich für das Turnier vorzubereiten.
Dann ging es los. Jeder spielte gegen jeden, bis einer der beiden Duellierenden drei Sätze gewonnen hatte. Das Ergebnis wurde dann sorgfältig in die Liste von Heli Reiterer eingetragen. Voller Konzentration spielten die Kids um den Sieg. Nach einer kurzen Jausenpause, in der Ulli die Kinder mit Getränken und Wurstsemmeln versorgte, gab es dann die Endwertung bzw. Siegerehrung.


Die glücklichen Gewinner auf dem ersten bis vierten Platz bekamen wohlverdiente Eis-Gutscheine von der Konditorei Pölzl, welche Ulli mitgebracht hatte. Um 10:15 Uhr startete die Gruppe der Kinder im Alter von 7-11 Jahren. Die einen spielten schon hin und her, die anderen bekamen noch Tipps von den Jugendtrainern Heli Reiterer und Ronny Tremmel. Damit die Konzentration nicht nachlässt, gab es zur Halbzeit wieder Wurstsemmeln für die sportlichen Kids. Einige Kinder spielten mit Brita ein Rundgangerl und kamen dabei ganz schön ins Schwitzen.


Die Kids lernten einige Tricks und Techniken von Heli und Ronny und hatten dabei eine Menge Spaß – und das ist ja wohl das wichtigste! Bei einigen Kindern wurde durch dieses Training auch das Interesse daran geweckt, bei der Tischtennissektion des ESV St. Michael mit zu trainieren und so warten die beiden Trainer schon gespannt darauf, wer beim nächsten Training dabei sein wird.

Text/Fotos: Frau Brita Luber


Fußball

28. Juli 2017

Am Freitag, dem 28. Juli, stand das Training mit dem ESV Trainer Manfred Buchgraber am Ferienspaßprogramm. Trotz Nieselregens erschienen 15 topmotivierte Kinder, um wie die "großen" Fußballer trainieren zu dürfen. Die sportlichen Kids bekamen einen Einblick in den Ablauf eines Fußballtrainings. Verschiedene Stationen waren bereits aufgebaut, und konnten von den 4 Mädels und 11 Jungs ausgetestet werden. Hier waren Schnelligkeit, Ausdauer, Gleichgewichtssinn, Geschicklichkeit, Ballgefühl und auch Geduld gefordert. Nach etwa eineinhalb Stunden wurden zwei Mannschaften vom Trainer ausgewählt, und dann ging ein etwa 20-minütiges Match los. Viele Eltern sahen dabei zu und feuerten die 2 Mannschaften an. Im Anschluss entschloss sich Manfred noch ein Elferschießen zu machen. Nach dem Training informierten sich einige Eltern über den Trainingsstart und die Trainingszeiten. So konnte mit diesem Ferienspaßabend vielleicht der eine oder andere Nachwuchsspieler oder -spielerin für St. Michael gewonnen werden.

Text/Fotos: Frau Brita Luber


Kindergasthaus

26. und 27. Juli 2017

Text/Fotos: Frau Brita Luber


Nachtwanderung mit Land-Art

26. Juli 2017

Am Abend vom 26. Juli fand die Nachtwanderung mit Land-Art statt. 21 mutige Kinder trafen sich, trotz der zuerst sehr windigen Wetterverhältnissen, um 19:30 Uhr mit Sandra und Brita auf der Murinsel. Nach einer kurzen Begrüßung und Lagebesprechung rund um die Feuerstelle starteten die Kinder in Kleingruppen los und suchten auf der Murinsel passendes Material für ihr Landart-Kunstwerk, welches sofort mit voller Euphorie gestaltet wurde. Währenddessen machten sich Brita und Sandra ran ans Lagerfeuermachen und spitzten auch die von den Kindern gesammelten Stöcke. Denn dann ging es auch schon ran ans beliebte und heißerwartete Würstel und Steckerlbrot grillen in der Feuerstelle. Mhmm, war das lecker! Gut gestärkt wurden im Anschluss schon in der Dämmerung alle Landart-Kunstwerke von der gesamten Gruppe bewundert und nach einer lustigen Waldgeschichte am Lagerfeuer schnappten sich alle ihre Rucksäcke und die Nachtwanderung konnte beginnen. Vorbei am Maisfeld und zuerst ein Stückchen auf der Straße betrat die Ferienspaß-Gruppe die schon etwas dunklere Waldstraße. Ganz leise schlichen sie diese entlang und waren ganz fasziniert, wie sich einerseits die Augen an die Dunkelheit anpassen, denn eigentlich konnte man auch ohne Taschenlampe alles gut sehen und andererseits war es auch sehr spannend welche Geräusche es auch in der Nacht im Wald gibt. Bei einem alten Jagdhaus wurde dann der erste Teil der Geschichte von einem Gespensterkind erzählt. Nach der kurzen Pause marschierte die mutige Gruppe weiter. Den Wald hatten sie schon hinter sich gelassen. Mittendurch durch einen Bauernhof und wieder vorbei bei einem hohen Maisfeld gelangen sie nun zum zweiten Stopp der Wanderung, wo sie auch erfahren haben wie die Geschichte vom Geisterkind ausgegangen ist. Nun war es auch schon richtig finster und alle gemeinsam machten sich mit eingeschalteten Taschen- und Stirnlampen auf der Straße zurück auf den Weg zur Murinsel, wo das helle Lichtermeer um 22:15 Uhr auch schon von ihren Eltern erwartet wurden. War das ein abenteuerlicher und spannender Ferienabend, vor allem weil das Wetter im Endeffekt Gnade mit uns hatte!

Text/Fotos: Frau Brita Luber


Erlebnis Burgbau Friesach

25. Juli 2017

Am Dienstag, dem 25.Juli trafen sich schon sehr zeitig in der Früh, nämlich um 7:15, sieben Kinder mit Sandra und Brita am Bahnhof St. Michael, um mit dem Zug in die älteste Stadt Kärntens, nach Friesach zu fahren. Vom Ferienspaß-Programm in der Gemeindezeitung hatten die Kinder schon folgende Vorinformation:

 

"Lass uns zurück ins Mittelalter reisen! Beim abenteuerlichen Burgbau in Friesach kannst du den Handwerkern bei ihren mühsamen Tätigkeiten zusehen, verloren geglaubtes Wissen wiederentdecken und so aus der Vergangenheit lernen. Bestaune das zeitgenössische mittelalterliche Handwerk, das ohne technische Hilfsmittel auszukommen gewohnt war und erlebe den authentischen Arbeitstag auf einer mittelalterlichen Baustelle in Ruhe und Beschaulichkeit."

  

Nach einem 20-minütigen Fußmarsch vom Bahnhof Friesach waren die Kinder beim Burgbaugelände angelangt. Schon auf dem Weg dorthin entdeckten sie eine alte Stadtmauer, die von einem breiten Wassergraben umgeben ist. Nach einem freundlichen Empfang am Eingang erzählte Günther, ein Mitarbeiter des Burgbaus, den neugierigen Kindern viel Wissenswertes über das Bauprojekt, das voraussichtlich 30 Jahre lang dauern wird. Ja, ihr habt richtig gehört! 30 Jahre benötigte man etwa auch im Mittelalter, um eine Burg zu bauen. Schon vor 8 Jahren begann man im Süden der Stadt Friesach mit dem Errichten einiger Bauhütten aus Holz für die 4 wichtigsten Burgbauberufe: Steinmetz, Maurer, Schmied und Zimmerer. Übrigens ist das gesamte Baugelände umzäunt, damit die "Rasenmäher", nämlich einige Schafe und Ziegen, nicht ausbüchsen. Die Kinder und ihre Begleiterinnen waren erstaunt, als ihnen ein Steinmetz erklärte, dass er für die Bearbeitung eines Steins für den Burgfried, also den Turm der Burg, etwa 2 bis 3 Stunden brauche. Mit Hammer und Meißel bearbeiten die Männer Steinblöcke. Stämmige Pferde bringen dann die fertigen, 15 Zentimeter hohen Steine mit einem Holzkarren zum höher gelegenen Burgfried. Beim Vorbeikommen der Kids war der Schmied soeben dabei, seinen Ofen einzuheizen. Als die Kinder bei der Station der Zimmerer ankamen, waren diese gerade damit beschäftigt, halbe Holzstämme auszuhöhlen, um daraus Regenrinnen und Wasserleitungen herzustellen. Die Beinschützer der Zimmermänner sind übrigens auch aus Holz gefertigt. Günther zeigte den interessierten Kindern auch das hölzerne Aquädukt, welches das Wasser aus der nahen Quelle zu den einzelnen Baustationen befördert. Sie konnten auch dabei zusehen, wie Lehm angerührt wurde und erfuhren Interessantes über den sehr aufwendigen Gewinn von Kalkmörtel. Die dafür benötigten Kalksteine müssen 3 Tage und 3 Nächte lang über offenem Feuer bei 1200 Grad Hitze gebrannt werden. Nach dem Brennvorgang dauert es dann jedoch noch ein halbes Jahr (!), um den Mörtel im Burgbau einsetzen zu können. Am höchsten Punkt der Burgbaustelle bestaunten die 7 Ferienspaß-Teilnehmerinnen den begonnenen Burgfried. Günther erklärte, dass dieser Hauptturm der Burganlage in einem Jahr nicht mehr als etwa eineinhalb Meter erhöht werden kann, da der Kalkmörtel lange Zeit zum Trocknen braucht. Nach spannenden und lehrreichen eineinhalb Stunden, die wie im Flug vergingen, gab es eine wohlverdiente Jausen- und Spielpause. Danach fertigten die Kinder unter Günthers Obhut sehr schöne Anhänger aus Speckstein, die sie mit nach Hause nehmen durften. Um 13:00 fuhr dann auch schon wieder der Zug von Friesach nach St. Michael, wo die Eltern der Kinder schon gespannt auf die Erzählungen dieser warteten.


Brita freut sich schon darauf, im kommenden Jahr wieder mit vielen Kindern nach Friesach reisen zu dürfen, um zu sehen, was sich auf der Baustelle alles verändert hat.

Text/Fotos: Frau Brita Luber


Alpaka-Erlebnistag

24. Juli 2017

Trotz des mehr als regnerischen Wetters machten sich 27 tierliebende Kinder aus St. Michael gemeinsam mit Sandra und Brita auf den Weg in die Lobming nach St. Stefan auf den Bergland-Alpakahof der Familie Todtner. Aufgrund des starken Regens musste leider auf die Alpaka-Wanderung verzichtet werden und die Kinder wurden bereits im Schauraum des Stalles von Michi und Karl Todtner herzlich empfangen. Nun konnte das Schlechtwetterprogramm im Trockenen starten. Gespannt wurde anfangs vieles über die flauschigen Vierbeiner gelernt. Dies führte von der Herkunft der verschiedenen Arten, der Zucht, Haltung, Fütterung, über den richtigen Umgang mit den speziellen Haustierchen, den Fellfarben, bis hin zur Verarbeitung der Alpakawolle und den fertigen Produkten. Doch als auch der süße Alpakawallach Richard Löwenherz gemeinsam mit Karl in den Schauraum kam, konnte natürlich keiner mehr zuhören und das große Streicheln begann. Es war sehr verblüffend, wie ruhig das Tier geblieben ist und die Streicheleinheiten richtig genoss. Das hat daran gelegen, dass Alpakas auch eine der besten Therapietiere sind und deswegen bei Kindern, welche von Natur aus normalerweise noch komplett stressfrei sind, immer sehr gelassen bleiben. Nach einer kleinen Stärkung ging es dann aber auch endlich in den Stall zu den anderen 50 Alpakas. Diese konnten nun hautnah gefüttert und gestreichelt werden. Eines der Highlights waren natürlich auch die kleinen flauschigen Alpakababys. Ein kleiner Teil der Ferienspaßgruppe konnte von Löwenherz nicht genug bekommen und durften ihn am Futtertisch mit Halfter und Strick führen. Ein anderer Teil fand das geschorene kuschelige Alpakafell mehr als faszinierend und half Michi beim Putzen dieses.


Dann war der Vormittag auch leider schon wieder vorbei und alle verabschiedeten sich schweren Herzens von ihren neu gewonnen vierbeinigen Freunden! Sandra und Brita möchten sich hiermit auch nochmals herzlich bei Michi und Karl einerseits für das spontane, aber sehr tolle Schlechtwetterprogramm und vor allem aber für ihre entgegengebrachte Geduld und das Vertrauen in die Fähigkeiten der Kinder bedanken!

Text/Fotos: Frau Brita Luber